{"id":10,"date":"2020-03-05T14:49:07","date_gmt":"2020-03-05T13:49:07","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p25934.webspaceconfig.de\/?page_id=10"},"modified":"2020-03-13T09:55:53","modified_gmt":"2020-03-13T08:55:53","slug":"termine","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/alfredgulden.de\/?page_id=10","title":{"rendered":"Aktuelle Termine"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"\"><tbody><tr><td>Abgesagt:<br><strong>Samstag 21. M\u00e4rz 2020, 20:00 Uhr im Spielraum<\/strong><br><strong> Heiligenwald<\/strong><br> Eintritt: 10 Euro (6 Euro erm. \/ 15 Euro Soli-Eintritt*)<br><br>Beginn: 20:00 h <strong>Vortrag: Alfred Gulden:<\/strong><br><strong>Erfundene Wahrheiten mit denen sich leben l\u00e4sst. \u00dcber Jurek Beckers \u201eJakob der L\u00fcgner\u201c (Buch und Film<\/strong>)<br><br><strong>Musik:BRECASA<\/strong> Christof Thewes &#8211; Posaune, Martin Speicher &#8211; Saxophone, J\u00f6rn Schipper &#8211; Schlagzeug<br><br><strong>Vortrag Alfred Gulden:<\/strong><br>Erfundene Wahrheiten, oder wie in \u201efalschen\u201c Zeiten l\u00fcgen \u201erichtig\u201c sein kann.<br>\u201eGen\u00fcgt  es Ihnen nicht, dass wir so gut wie nichts zu fressen haben, dass jeder  f\u00fcnfte von uns im Winter erfriert, dass jeden Tag eine halbe Stra\u00dfe zum  Transport geht? Das alles reicht noch nicht aus? Und wenn ich versuche,  die allerletzte M\u00f6glichkeit zu nutzen, die sie davon abh\u00e4lt, sich  gleich hinzulegen und zu krepieren, mit Worten, verstehen Sie, mit  Worten versuche ich das! Weil ich n\u00e4mlich nichts anderes habe!\u201c<br>Das  sagt Jakob Heym, der im Ghetto erz\u00e4hlt, er habe ein Radio (was bei  Todesstrafe verboten ist) und mit erfundenen Nachrichten daraus bei den  Bewohnern Hoffnungen weckt und n\u00e4hrt. Ist er mit seinen L\u00fcgen \u201edes  Teufels\u201c (Vater der L\u00fcge) oder ein rettender Engel?<br>Dieser  Frage versucht Alfred Gulden in seinem Vortrag nachzugehen: einer  Montage aus Buchstellen, Anmerkungen zu Fiktion und Dokumentation, das  Radio im dritten Reich, sowie durch Einblicke in Verfilmungen des  Buches.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"\"><tbody><tr><td><strong>Musik: <\/strong><strong>BRECASA<\/strong><br>BRECASA\n ist ein FREE JAZZ TRIO, schn\u00f6rkellos, verbindlich, direkt. Die drei \nMusiker agieren auf der Basis einer Jazztradition, die sich ihrem Geist \nnach aufm\u00fcpfig und konsequent widerst\u00e4ndig zur angepassten \nWohlf\u00fchlakrobatik modernen Entertainments verh\u00e4lt. Die Richtung ist \nklar: musikalische Demokratie ohne Herrschaftsall\u00fcren und \nKonkurrenzzwang.&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Abgesagt:<br>Freitag, 27. M\u00e4rz 2020 um 19:00 Uhr<br>im Kulturbahnhof, 66701 Beckingen<br><strong>B51<\/strong> &#8211; Ein Film von Alfred Gulden <br>Filmvorf\u00fchrung und Lesung<br><br>Stra\u00dfen entspringen nicht wie Fl\u00fcsse. Sie kommen nicht aus dem Boden.  Irgendwo. Aber sie haben vieles gemeinsam. Wie die Saar zieht diese  Stra\u00dfe quer durch unser kleines Land. Sie ist immer noch Lebenslinie und  Lebensader, die wichtige Punkte miteinander verbindet: Ortschaften,  Industriebetriebe und Handelsh\u00e4user. Wie die Saar ist sie Teil unserer  Geschichte: die B51.<br>Zwei Wochen  lang, Tag f\u00fcr Tag (und auch nachts) hat Alfred Gulden sie mit einem Fernsehteam unter seinen F\u00fc\u00dfen gehabt und sie mit der Kamera beobachtet.<br>Erstmals nach 20 Jahren wird die SR-Produktion wieder aufgef\u00fchrt.<br>Anschlie\u00dfend liest der Autor und spricht mit dem Publikum.  <br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Freitag, 1. Mai 2020 &#8211; 19:00 Uhr <br>Saarl\u00e4ndische Galerie \u2013 Europ\u00e4isches Kunstforum<br>Charlottenstra\u00dfe 3, 10969 Berlin <br><br><strong>\u201eDer Film ist zu Ende. Die Leinwand ist wei\u00df. <br>Es bleiben Bilder, die erz\u00e4hlt werden wollen.\u201c <\/strong><br><br>Aus den Gedichtb\u00e4nden (K\u00fcnstlerb\u00fcchern), die in der (nun) \u00fcber zehn j\u00e4hrigen  Zusammenarbeit von Alfred Gulden und Bettina van Haaren entstanden sind:  ATEM Balladen und Zeichnungen, 2010, SIEBENSCHMERZEN Gedichte und  Aquarelle, 2012, TOTENROTELN, Gedichte und Hochdrucke, 2016, sowie VON  GL\u00dcCK SAGEN, einem Gedichtband\/K\u00fcnstlerbuch \u201ein Arbeit\u201c, wird Alfred  Gulden vortragen. Dass seine Gedichte innerhalb der Ausstellung von  Bettina van Haaren zu h\u00f6ren sind, wird zeigen, dass die Bilder weder  Illustration zu Texten sind, noch die Gedichte Bildbeschreibungen. Und  sich dennoch vielfache Bez\u00fcge herstellen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026Seltsam jetzt die Stille. <br>In die hinein reisst das Eis, birst, bricht m\u00e4chtig auf. <br>Das Dr\u00f6hnen der Flugzeugmotoren ganz nah. <br>Es schneit kleine Totenk\u00f6pfe.<br> (aus \u201eTOTENROTELN\u201c) <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center\">Vergangene Termine<\/h2>\n\n\n\n<p>Donnerstag, 6. Februar 2020 um 19:30 Uhr<br>Saarlouis Kaserne VI<br><strong>Erfundene Wahrheiten mit denen sich leben l\u00e4sst &#8211; <br><\/strong>\u00fcber Jurek Beckers \u201eJakob der L\u00fcgner&#8220; (Buch und Film). Erfundene Wahrheiten, oder wie in &#8222;falschen&#8220; Zeiten l\u00fcgen &#8222;richtig&#8220; sein kann.<br><em>&#8222;Gen\u00fcgt es Ihnen nicht, dass wir so gut wie nichts zu fressen haben, dass jeder f\u00fcnfte von uns im Winter erfriert, dass jeden Tag eine halbe Stra\u00dfe zum Transport geht? Das alles reicht noch nicht aus? Und wenn ich versuche, die allerletzte M\u00f6glichkeit zu nutzen, die sie davon abh\u00e4lt, sich gleich hinzulegen und zu krepieren, mit Worten, verstehen Sie, mit Worten versuche ich das! Weil ich n\u00e4mlich nichts anderes habe!&#8220;<\/em>  Das sagt Jakob Heym, der im Ghetto erz\u00e4hlt, er habe ein Radio (was bei  Todesstrafe verboten ist) und mit erfundenen Nachrichten daraus bei den Bewohnern Hoffnungen weckt und n\u00e4hrt. Ist er mit seinen L\u00fcgen &#8222;des Teufels&#8220; (Vater der L\u00fcge) oder ein rettender Engel? <br>Dieser Frage versucht Alfred Gulden in seinem Vortrag nachzugehen: einer Montage aus Buchstellen, Anmerkungen zu Fiktion und Dokumentation, das Radio im dritten Reich, sowie durch Einblicke in Verfilmungen des Buches. <br><br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br> <br> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abgesagt:Samstag 21. 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